Spenglersan


Die von Spengler eingeführten Spenglersan Kolloide sind Arzneimittel, die in der Alternativmedizin sowohl therapeutisch wie auch diagnostisch eingesetzt werden. Sie werden aus Antigenen und Antitoxinen verschiedener Bakterienstämme hergestellt, die homöopathisch auf D9 oder D13 potenziert wurden. Der Anwendung liegt die Vorstellung zugrunde, dass das Immunsystem gestärkt und die Selbstheilungskräfte gefördert werden.

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren therapeutische Anwendungen von Mitteln mit Bakterienbestandteilen zur Behandlung von Krebs und anderen Erkrankungen üblich, und es entstanden mehrere Anwendungsrichtungen. Spengler, ein Mitarbeiter von Robert Koch, entwickelte im Laufe seiner Forschungsarbeiten über neue Behandlungsmöglichkeiten der Tuberkulose zunächst ein Mittel, das später Spenglersan Kolloid T (T=Tuberkulose) genannt wurde.

 

Heute werden die Präparate als Fertigarzneimittel hergestellt. Die Verabreichung erfolgt perkutan mittels Einreiben auf der Haut, es gibt zusätzlich Präparate zum Einsprühen in die Nase oder den Rachen.


Behandlung und Ablauf

Das Spenglersan in der verordneten Menge wird in Teilmengen von drei bis fünf Pumpstössen auf die entsprechende Hautstelle aufgesprüht und vom Patienten selbst mit dem Daumenballen eingerieben. Bevorzugte Stellen sind die Innenseite der Ellenbeuge oder bei Kindern die Bauchhaut. Säuglingen und Kleinkindern wird die aufgesprühte Menge Spenglersan mit dem Unterärmchen des Kindes in dessen Bauchhaut eingerieben.

 

Neben der Anwendung in die Armbeuge gibt es auch die Möglichkeit mit einem Nasen-, Mund- oder Rachenspray zu therapieren. Die Dosierung der Spenglersane ist je nach Alter individuell. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.

 

Säuglinge und Kinder erhalten als Dosis pro Lebensjahr einen Pumpstoss. Die Erwachsenendosis beträgt zehn bis fünfzehn Pumpstösse.


Grenzen und Risiken

  • Spenglersane sind alkoholfrei und frei von chemischen Zusätzen. Eine Anwendung während der Schwangerschaft, Stillzeit und im Säuglingsalter ist daher möglich.
  • Da Spenglersane äusserlich angewendet werden, belasten sie den Magen nicht, was besonders bei magenempfindlichen sowie älteren Patienten wichtig ist. Auch in der Kinderpraxis ist diese Art der Anwendung von grossem Wert, denn Kinder sind in der Regel schlechte Einnehmer und haben Angst vor Injektionen. Dagegen freuen sie sich, das Medikament selbst einreiben zu dürfen, denn «es tut ja nicht weh».

Spenglersan Alternativmedizin

Weitere Informationen dazu finden Sie unter Spenglersan Produkte

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